…da folgende Datei fehlt oder beschädigt ist…

Wer kennt den Fehler nicht, man will einfach nur den Rechner starten und erhält bereits nach kurzer Zeit einen schwarzen Bildschirm auf dem in heller Schrift etwa dieser Satz steht:

Windows XP konnte nicht gestartet werden, da folgende Datei fehlt oder beschädigt ist: \WINDOWS\SYSTEM32\CONFIG\ >DATEINAME<

Zumeist ist die Windows Registrierung die Ursache. Wurde sie beim Herunterfahren nicht korrekt aus dem Cache auf die Festplatte zurückgeschrieben, tritt dieser Fehler auf. Aber auch diesen Fehler kann man ohne sofortige Neuinstallation beheben. Dabei sehr hilfreich ist der MS Artikel Q307545. Diesen muss man allerdings sorgfältig lesen und nicht exakt abarbeiten ;-) . In der Regel genügt es die beschädigte Datei aus der Fehlermeldung beim Bootvorgang erst aus repair und später aus einem Wiederherstellungspunkt einzuspielen. Hilfreich ist auch die Festplatte aus dem defekten System in einem laufenden System temporär zu betreiben. So kann man sich sogar den Umweg über Wiederherstellungskonsole und repair sparen und gleich die Datei aus dem “System Volume Information”-Ordner wiederherstellen.

So langsam habe ich das Gefühl ich sollte mir mal ein Wiki für solche Artikel anlegen. Aber bis dahin findet ihr solche Artikel weiterhin in der Kategorie Tutorials/HowTo´s.

inaccessible boot device

Da ich diesen Bluescreen nun schon mehrfach in den vergangenen Wochen zu Gesicht bekommen habe, schreibe ich heute mal etwas dazu.

Der Fehler tritt während das Bootvorgangs auf. Ursachen findet man im Netz reichlich. So kann ein Motherboardwechsel zum Beispiel der Grund sein. Die genaue Ursache ist in diesem Fall das Windows keinen Treiber für den neuen Festplattenkontroller hat. Auch eine defekte Festplatte hatte ich bereits als Ursache. Aber auch ein einfacher Systemabsturz beim Herunterfahren kann den Fehler verursachen.
In diesem Fall braucht man zum Glück das System nicht neu installieren. Der Fehler lässt sich mit einem CHKDSK-Festplattencheck reparieren. Dazu einfach von der Windows-Installations-CD booten. Im Menü dort dann mit der Taste “R” den Reparaturmodus aufrufen und im folgenden mit der Taste “K” die Wiederherstellungskonsole starten. Dort dann bei der beschädigten Windows-Installation ggf mit Administratorkennwort anmelden und die Festplattenprüfung mit chkdsk c: /R aufrufen. Der Parameter /R sorgt für das Auffinden fehlerhafter Sektoren und deren Wiederherstellung. Die Prüfung kann ja nach Größe der Partition einige Zeit in Anspruch nehmen. Am Ende wird eine Zusammenfassung angezeigt, in der man sicher auch auf behobene Fehler hingewiesen wird. Mit einem einfachen EXIT wird die Wiederherstellungskonsole beendet und der Rechner startet neu. Und siehe da bisher war der Fehler bei mir immer behoben. (Wenn er durch einen Absturz verursacht wurde.)

Die Bahn als alternative zum Auto

Zur Zeit findet in Köln die Photokina statt.

Die photokina ist die weltweit bedeutendste Messe für Fotografie (Messeuntertitel: world of imaging) und gilt als Leitmesse der Foto- und Imaging-Branche. Sie wird in zweijährigem Turnus derzeit jeweils im Herbst in Köln abgehalten, der aktuelle Veranstalter sind die Koelnmesse GmbH und der Photoindustrie-Verband. Die diesjährige Photokina findet derzeit noch bis zum 28. September 2008 statt.

Auszug aus Wikipedia

Gerade hatte ich die spontane Idee, am Wochenende nach Köln zu fahren und mir die Messe anzuschauen. Allerdings würde ich dann mit der Bahn fahren, da mir eine Fahrt mit dem Auto zu langweilig und vor allem zu lang wäre. Jeder der schon einmal mehrere Stunden über eine Messe gelaufen ist, wird wissen, das es danach sehr angenehm ist einfach nur die Beine hochzulegen und nicht noch Stunden hinter dem Steuer zu sitzen.

Also habe ich schnell mal die Seiten der Deutschen Bahn besucht. Mit dem so toll beworben Dauerspezial kommt man ja “für 29 Euro durch ganz Deutschland”.

Stoppt die Bahn von Rainer Sturm
Bildquelle: aboutpixel.de / Stoppt die Bahn © von Rainer Sturm

Leider ist dies pure Illusion. Das Dauerspezial für 29 Euro ist nicht verfügbar. Meine Vorgabe, ich möchte gegen 10 Uhr in Köln ankommen. Zwei Verbindungen kommen in Frage. Einmal 5 Stunden Fahrzeit (Abfahrt 5:09, Ankunft 10:09, 2x Umsteigen) und 4 Stunden 30 Minuten (Abfahrt 5:45, Ankunft 10:09, 3xUmsteigen). Regulärer Preis für beide Varianten: 76 Euro. Das Dauerspezial für 29 Euro ist nicht buchbar, dafür aber das Dauerspezial für 59 Euro.

Bei der Rückfahrt sieht es ähnlich aus. Allerdings wäre hier ein Dauerspezial für 39 Euro buchbar, Regulärpreis wieder 76 Euro.

Zusammen würde man also 98 Euro für die Fahrt mit der Deutschen Bahn bezahlen. Ohne “Dauerspezial” wären es sogar 152 Euro. Wohl bemerkt für eine Person.

Nun mal als Alternative die Fahrtkosten mit dem Auto:

Laut maps.google.com sind es genau 434 km was etwa einer Fahrtzeit von ca. 3 Stunden und 54 Minuten entspricht. Für die Hin- und Rückfahrt wären das also 868 km. Mit Verfahren, Umleitungen etc. kann man also von gut 900 km ausgehen. Bei einem Verbrauch von 7 Litern/100 km (aufgerundet) sind das 63 Liter für Hin und Rückfahrt. Ausgehend von 1,429 Euro für den Liter Super kostet der Trip also 90,03 Euro. Da ich die Versicherung/Steuer für das Auto ja sowieso zahlen muss, auch wenn ich mit der Bahn fahre, lasse ich diese Kosten mal außen vor.

Die Fahrtkosten mit dem Auto betragen also in etwas 91 Euro.

Autobahn von Nico Hänsel

Im ersten Blick sind die Fahrtkosten doch sehr nah beieinander. Aber was ist wenn man nicht allein fährt? Sitzen 4 Personen im Auto wird die Fahrt mit dem Auto schon wesentlich günstiger. Kein guter Anreiz mit der Bahn zu fahren. Eigentlich schade, denn ich fahre eigentlich gern mit dem Zug…

PS: Ich werde nicht nach Köln fahren, war nur eine spontane Idee die ich nach diesem Artikel verworfen habe.

Super Start in den Arbeitstag ;-)

Kann der Tag eines Systemadministrators besser starten, als mit einer solchen Notiz auf seinem Arbeitsplatz :-)

Notiz

Nichts mehr los?

Ja hier im Blog ist es in den vergangenen Monaten sehr ruhig geworden. Das hat vor allem damit zu tun, das ich zur Zeit lieber mit der Kamera durch die Gegend renne und fotografiere. Langfristig plane ich ein neues Projekt, vllt ein Fotoblog oder ein Fotoportfolio mit Galerie. Leider scheitert das Projekt im Moment noch am wichtigstem, einem Namen und der dazugehörigen Domain. Wieder einmal steh ich unkreativ, planlos da. Ich weiß heute gar nicht mehr wie der Name Bikebau.de damals entstanden ist. Vielleicht unter der Dusche, ich habe keine Plan.
Was gibt es sonst noch neues? Einer unsere Laptops hat den Geist aufgegeben. Leider wäre eine Reparatur für das Alter des Gerätes (fast 2 Jahre) zu kostspielig. Aus diesem Grund werde ich demnächst wieder einen Desktop PC zur Bildbearbeitung aufbauen. Ein Laptop im Haushalt ist ja auch vollkommen ausreichend. Zwar ist ein Desktop wieder lauter und verbraucht etwas mehr Energie, dafür ist er aber auch wesentlich günstiger in der Anschaffung und bietet mehr Rechenpower. Über die genauen Komponenten bin ich mir noch nicht ganz im klaren, aber es wird auf jeden Fall ein AMD 64 X2 werden.

Parken in Magdeburg, alles Klar….

Unsere Landeshauptstadt möchte mal wieder etwas an Ihrer Attraktivität tun. So sollen Bewohner der Innenstadt bessere Parkmöglichkeiten geboten werden. Zu diesem Zweck werden ab August die Parkflächen neu strukturiert und beschildert. Was dabei allerdings an Schilderkombinationen herausgekommen ist, erschließt sich wohl kaum einem auf dem ersten Blick: Meldung auf Magdeburg.de

Kartenleser Praxistest

Auf der Suche nach einem schnellen Kartenleser bin ich auf die Digisol Deutschland GmbH gestoßen. Diese baut und vertreibt einen sehr günstigen Kartenleser, der nach Aussage der meisten Nutzer sehr hohe Transferraten erreichen soll. Ich wollte es genauer wissen, habe mir die Version 4.1 52in1 (Art.Nr 47200) bestellt und einmal genauer unter die Lupe genommen. Mit im Test ist auch ein “billig” Kartenleser 35in1 von Hama.

Beide Kartenleser verfügen über 4 Einschübe (Laufwerke) für Speicherkarten und unterstützen die gängigen Kartenformate: CF I & II, MicroDrive, SD, Memory Stick, MMC, SM, xD.

Laufwerke unter WindowsLeider haben beide Geräte ein Manko ein, angeschlossen erzeugen sie 4 physische Laufwerke sowohl in Windows als auch unter Linux. Besser wäre es, wenn nur das Laufwerk angezeigt werden würde, in dem auch wirklich eine Speicherkarte liegt. Da Windows 2000 alle Laufwerke nur als “Wechseldatenträger” anzeigt, wird das finden des Richtigen manchmal etwas fummelig.

Das Testsystem:
Desktop PC mit AMD Athlon 64 3200+
1,5 GB RAM
frisch installiertes Windows 2000 + SP4 + Updates

Speicherkarten:
SanDisk SD 1 GB (Standardkarte)
SanDisk CF 4 GB (Extreme III erste Version mit 20 MB/s)

Zum Testen wurde die Software HDTune verwendet und auch reale Bilddaten von den Speicherkarten kopiert. Beide Kartenleser wurden nacheinander (mit zwischen-Reboot) am selben USB 2.0 Port betrieben. Die Tests wurden mehrfach durchgeführt, (mit zwischen-Reboot) allerdings gab es bei allen Wiederholungsmessungen nur geringe Abweichungen.

SD-Kartentest:
Hama KartenleserKopiert wurden 30 JPG-Bilder mit einer Gesamtgröße von 97 MB. Der Hama Kartenleser benötigt dafür 79 Sekunden und erreicht somit magere 1,2 MB in der Sekunde. Der Digisol ist da wesentlich flotter. Mit 12,12 MB/s meistert er diese Aufgabe innerhalb von nur 8 Sekunden.

Auch HDTune bestätigt diese Werte. Der Hama hat eine Zugriffszeit von 4,0 ms und einen durchschnittlichen Datendurchsatz von 1 MB/s. Gegenüber stehen 0,7 ms und 10,7 MB/s beim Digisol.

CF-Kartentest:
Kopiert wurden hier 652 JPG Bilder mit einer Gesamtgröße von 2,08 GB. Nach dem Start des Kopiervorgangs mit dem Hama, kann man erstmal getrost Kaffee kochen gehen. Mit nur 0,75 MB/s benötigt er nämlich 2828 Sekunden (etwa 47 Minuten) um die Daten auf die Festplatte zu kopieren. Beim Digisol schafft man noch nicht mal eine Zigarette. Nach nur 120 Sekunden sind die Daten bereits übertragen, macht einen Transferrate von 17,74 MB/s.

DigisolHDTune bestätigt auch hier diese Werte: Zugriffszeit auf die CF-Karte im Hama 3,9 ms gegenüber 0,4 ms im Digisol. Die durchschnittliche Transferrate beim Hama beträgt magere 0,7 MB/s gegenüber 19,5 MB/s.

Fazit:
Die maximal mögliche Transferrate der CompactFlash-Karte von SanDisk liegt bei 20 MB/s. Der Digisol erreicht sowohl im synthetischen Benchmark, als auch im realen Kopiervorgang, Übertragungsraten um 18 MB/s. Das ist in meinen Augen ein super Ergebnis. Auch beim Lesen der Standard SD-Karte ist er mit circa 12 MB in der Sekunde sehr flink. Warum der Hama so weit dahinter liegt, bleibt mir leider unerklärlich.
Tabelle
Und nun noch die Frage die sich die Meisten stellen, der Preis: Der Digisol kostet in der getesteten Variante 2,99 Euro. Dazu kommt noch das USB Kabel und die (fairen) Versandkosten.
Am Rand muss man der Digisol Vertreibsabteilung noch ein Lob aussprechen. Am Mittwoch ging die Bestellung mit Zahlungsweise Vorkasse raus. Am Donnerstag wurde mir der Geldeingang per Mail Bestätigung. Allerdings kam auch schon am Donnerstag der luftgepolsterte Brief bei mir an. Das Ganze ist kein Einzelfall, viele User berichten davon.

Grafische Applikationen per SSH

Und noch ein Artikel für mein digitales Gedächtnis. Manchmal ist es von Nöten einen grafische Applikation auf einer Maschine zu starten, auf die man nur Remotezugriff hat (per SSH). Startet man im normal Fall eine Applikation die nicht auf der Konsole geöffnet wird, so wird sie auf dem Remote System auf dem lokalen Desktop geöffnet, wo sie mir, per SSH eingeloggt ja nichts bringt (Es sei denn man hat zusätzlich noch Zugriff auf den Desktop per VNC oder ähnlich). Allerdings kann man sich mit einer kleinen Einstellungen in der /etc/ssh/ssh_config die grafische Ausgabe auf sein eigenes Display exportieren lassen. Dazu einfach den Eintrag ForwardX11 no auf ForwardX11 yes abändern. Danach per SSH neu auf dem Remote System einloggen und man kann sich zum Beispiel den Firefox des Remote Systems auf den eigenen Desktop laden lassen (zugeben ein ehr sinnfreies Beispiel ;-) )

Nachtrag: Vielleicht geht es oben nicht exakt hervor: Die Änderung muss auf dem System vorgenommen werden, von dem aus man sich per SSH einloggt.

Too Cool for Internet Explorer