Windows: Intellegente Speicherverwaltung

Ich möchte mich hier bestimmt nicht über Windows aufregen, schließlich arbeite ich fast täglich beruflich damit. Eine Vielzahl der Dinge und Fehler über die die Leute sich aufregen, verursachen sie zumeist selbst durch fehlendes Hintergrundwissen oder schlichte Ignoranz. Allerdings ist mir heute etwas passiert was selbst ich mir nicht erklären kann. Ich bekam ein Meldung das der Virtuelle Arbeitsspeicher voll sei und es evtl. zu Systemfehler kommen können. Daraufhin habe ich mir im Taskmanager mal die Speicherbelegung angeschaut. Ich habe ein Mozilla Firefox Prozess am laufen gehabt. Im Firefox waren etwa 5-6 Tabs geöffnet. Im Prinzip keine besonders hohe Anforderung. Seltsamerweise belegt der Firefox damit über 250 MB virtuellem Arbeitsspeicher. Selbst nach schließen des Firefox blieb der Prozess am Laufen und belegte diesen Speicher weiterhin. Erst durch händische Killen des Prozesses konnte ich den Speicher wieder frei bekommen. Und dies ist kein Einzelfall, es ist auch bereits vorgekommen das MS Outlook nach dem öffnen über 30 MB Speicher belegte, ohne das man eine Aktion ausgeführt hat. Ich finde die Speicherverwaltung des Windows NT Kerns wesentlich besser als die von Windows 95/98. Den dort konnte jedes Programm selber bestimmen welchen Speicherbereich es belegen möchte. Das führte dann auch häufig zu Abstürzen und Bluescreens. Bei Windows NT und seinen Nachfolgern, zu denen ja auch Windows XP gehört, übernimmt das Betriebssystem die Zuteilung des Arbeitsspeichers. Leider funktioniert das wohl nicht immer einwandfrei. Der einzige Vorteil, das System stürzt nicht mehr vollständig ab, es wird nur langsam und einzeln Programme stürzen ab. Mal wieder ein weiter Grund für mich, den privaten Umstieg auf Linux weiter voran zutreiben.

Eine Reaktion zu “Windows: Intellegente Speicherverwaltung”

  1. Christoph

    Eine sehr löbliche Einstellung deinerseits :D

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