Do it yourself: Netzteilreparatur

Anfang Dezember ärgerte mich mein Desktop mit einem unangenehmen Klappern. Nach kurzer Suche stellte sich der Lüfter an der Rückseite des Netzteils als Unruhestifter heraus. Da das Netzteil bereit einmal zur Reparatur eingeschickt wurde, konnte ich es gefahrlos öffnen, da das Siegel ja bereits beschädigt war. Nach gründlicher Reinigung und etwas Öl war erst einmal ein paar Tage ruhe. Wohl bemerkt: ein paar Tage, bis das Phänomen erneut auftauchte. Ein Austausch ließ sich also nicht vermeiden. Fertig!Unverständlich ist mir, warum ein Lüfter auf der Platine aufgelötet ist und der zweite über eine Steckverbindung verfügt. Leider war es der aufgelötete der ausgetauscht werden musste. Da die Leitungen in meinem Gehäuse „sauber“ verlegt sind, kam ein Komplettausbau des Netzteils nicht in Frage (Arbeitsaufwand zu hoch, die Kabelverlegung kann man auf dem Foto in diesem Beitrag gut sehen). So war es auch nicht möglich, den neuen Lüfter ordnungsgemäß anzulöten. Die Alternative: Lüsterklemmen, Isolierband und Kabelbinder. Nicht unbedingt die technisch sauberste Lösung, aber sie funktioniert.

2 Reaktionen zu “Do it yourself: Netzteilreparatur”

  1. Klaus

    Achtung hier kann nicht jeder Lüfter genommen werden bei verschiedenen Spannungen transportieren diese unterschiedlich viel Luft. Datenblätter richtig lesen und auf die cbm/h achten. Sonst hat man einige Tage ein leises Netzteil und an einem schönen Tag brennt dann die Bude ab.

  2. pc-nICo

    nönö, keine Angst, der Lüfter transportiert genug Luft….
    Der Rechner ist allerdings auch nicht mehr in meinem Besitz ;-)

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