Asus Z9201T: Virtualisierung Teil 2

Wer sich mit dem Thema Virtualisierung beschäftigt, wird an dem Unternehmen VMware nicht vorbei kommen. Viele Jahre waren sie der dominierende Herstellen von Virtualisierungssoftware. Vor einiger Zeit gab das Unternehmen die Version 1.0 des VMware Servers frei. Der VMware Server eignet sich für die Partitionierung und Verwaltung gemischter Systemumgebungen in kleinerem Rahmen und soll Einsteiger ansprechen. Der VMware Server ist kostenlos und kann auf der Internetseite von VMware herunter geladen werden. Im Unterschied zum kostenpflichtigen VMware Server GSX benötigt der VMware Server ein Betriebssystem, zum Beispiel Windows XP, auf dem er installiert wird.

Startbild: VMware ServerDie Installation des VMware Servers verläuft wie jede andere Installation unter Windows und stellt keine besonderen Anforderungen an den User. Nach der Installation kann dann mittels Assistenten ein virtueller PC angelegt werden. Der Assistent fragt unter anderem den Namen des virtuellen Systems und das zu installierende Betriebssystem ab. Weiter wird die Festplatte des virtuellen PC, in Form einer Datei auf der Festplatte, angelegt. Nach dem Anlegen kann auch schon das Betriebssystem installiert werden. Dazu kann das „echte“ DVD-Laufwerk in den virtuellen PC eingebunden werden oder auch eine ISO Datei von der Festplatte.

Praxistest:

Nach der ganzen Theorie nun zur Praxis: Zum Testen habe ich auf meinem VMware Server ein Windows 98 und ein SuSE Linux 10.1 installiert. Auf die Installation möchte ich hier nicht weiter eingehen, sie verläuft wie jede Installation auf einem echten PC. Die Installation beider Systeme verlief schnell und ohne Probleme. Unter Windows 98 war die Installation der VMware Tools (im Lieferumfang vom VMware Server enthalten) nötig, da Windows der Treiber für die virtualisierte Grafikkarte fehlte.
Start der VMUnter beiden Systemen kann man arbeiten, als wären sie direkt auf dem Notebook installiert. Der Arbeitsspeicher und die CPU des Asus Z9201T kamen bei keinem der Tests an ihre Grenzen. Unter Windows 98 dauerte die Berechnung von PI mit 1 Mio. Nachkommastellen 1:20min. Zum Vergleich unter Windows XP, welches direkt auf dem Notebook installiert ist, dauert diese Berechnung 0:53min. Der Datenaustausch zwischen Gast- und Hostsystem verlief über die, von VMware konfigurierte, Host-to-Host-Netzwerkverbindung problemlos. Damit habe ich unter anderem das Programm Super PI auf das Windows 98 Gastsystem übertragen. Auch unter Linux machte die Netzverbindung keine Probleme. Ein unter Linux laufender Apache Web-Server war problemlos aus dem Hostsystem Windows XP erreichbar.

Screenshots der Einrichtung: Step by Step

Windows 98 (42 Pics)
Win98
Linux (18 Pics)
Linux

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