Asus Z9201T: Virtualisierung Teil 1

Zu Beginn der mehrteiligen Artikelreihe „Virtualisierung mit dem Asus Z9201T“ mchte ich erst einmal allen unwissenden kurz eine Einfhrung in das Thema Virtualisierung geben. Unter Virtualisierung kann man in der Informatik eine ganze Menge verstehen. In meiner Artikelreihe geht es darum, auf dem realen System (Hardware und Betriebssystem) weitere virtuelle System aufzusetzen. Dabei wird mit einer entsprechenden Software ein virtueller PC simuliert. Auf diesem PC kann dann ein Betriebssystem installierte werden.

Sinn der Virtualisierung:

Nun mag sich der ein oder andere fragen, welchen Sinn macht so etwas? Durch Virtualisierung ist es zum Beispiel mglich, auf einem laufendem Windows XP Betriebssystem zeitgleich ein Linux zu starten. Dabei ist das Windows Betriebssystem der Host (Gastgeber) fr das, auf dem virtualisierten System laufende, Gastbetriebssystem Linux. Diese Methode erlaubt es Entwicklern, Supportmitarbeitern oder auch einfach exprimentierfreudigen Anwendern auf verschiedenen Systemen zu Arbeiten ohne mehrere PC´s zu bentigen. Sicher kann man auch auf einem PC mehrere Betriebssystem parallel installieren und das zustartende beim PC-Start mittels eines Boot-Managers auswhlen. Allerdings muss der PC dazu immer wieder neu gestartet werden. Des Weiteren knnen die Systeme bei der Virtualisierungstechnik untereinander kommunizieren, was bei parallelen Installationen nicht mglich ist. Auerdem ist es bei der Virtualisierung mglich, dass das Gastbetriebssystem auf die Ressourcen des Gastgebers zugreifen kann. So kann das virtuelle System USB-Gerte oder die Soundkarte des echten PCs verwenden. Auch im Bereich Server-Client Anwendungen ist Virtualisierung eine willkommenes Hilfsmittel. So bildet eine Instanz den Server, eine weitere den Client. Auf dem „echten“ Betriebssystem hat man beide als Fenster im Auge behalten und ihnen beim Arbeiten zusehen. Auerdem eignet sich ein virtueller PC wunderbar um neue Software zu testen. Wie oft hat man schon Software auf seinem PC installiert, die im Nachhinein nicht den Anforderungen entsprochen hat und wieder deinstalliert wurde. Trotz Deinstallation bleiben hufig Reste der Software auf dem PC zurck und machen das System langsam. Auf einem virtuellen System kann man ohne Reue Programme installieren und experimentieren.

Der PC auf dem man die Virtualisierung durchfhrt sollte natrlich ber ausreichend Hardware Ressourcen verfgen. Im Normalfall sind Notebook ehr ungeeignet fr den Einsatz von Virtualisierungssystemen, aber mit seinem Doppelkernprozessor und 2 GB Arbeitsspeicher bietet sich das Asus Z9201T gerade zu fr diesen Einsatz an.

In den folgenden Teilen werde ich zwei Programme zur Virtualisierung auf dem Asus Z9201T testen. Im Einzelnen werden das sein: Virtual PC und VMware Server. Die beiden Systeme sind die wohl am bekanntesten unter dem Gastgeber Windows XP. Beide Systeme sind brigen kostenfrei im Internet erhltlich.

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